Fachklinik Rusteberg

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Therapieablauf

  1. Orientierungsphase
    In der Orientierungsphase wird eine Annäherung zwischen Patient/In und Therapeut/In i.S. der Bildung einer therapeutischen Allianz unter Einbeziehung und Entwicklung der Therapieziele angestrebt.

  2. Klärungs- und Änderungsphase
    In der Klärungs- und Änderungsphase findet eine intensivierte Auseinandersetzung mit dem bestehenden Suchtmuster und eine Aufdeckung widersprüchlicher Verhaltensweisen und Abwehrmechanismen statt. Familienangehörige werden im Rahmen von Angehörigengesprächen in die Behandlung mit einbezogen. Berufliche Perspektiven werden über klinikinterne Informationsgespräche und Info-Besuche bei der Agentur für Arbeit gemeinsam mit den behandelnden Therapeuten/Innen und dem Patienten entwickelt.
    Der Patient/die Patientin gewinnt zunehmend an Einsicht im Hinblick auf die Funktion des Suchtmittels. Der Patient/die Patientin lernt, angemessener mit anflutenden negativen Gefühlen, wie Wut, Unlust und Ärger ohne Rückgriff auf die Droge umzugehen. Selbstvertrauen und Selbstwertgefühl steigen. Die Kontakt- und Beziehungsfähigkeit verbessern sich.

  3. Ablösungs- und Außenorientierungsphase
    In der Ablösungs- und Außenorientierungsphase werden konkrete Vorbereitungen auf das soziale und berufliche Leben für die Zeit nach der Therapie getroffen. Es finden beispielsweise Kennenlernbesuche in der nachfolgenden Adaptionseinrichtung, der zuständigen Suchtberatungsstelle oder im Berufstrainingszentrum statt.